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| Ein Bischof ermahnt seinen Klerus |
" Mit einem Gefühl von Bitterkeit habe ich zur Kenntnis nehmen müssen, daß viele von Euch die Möglichkeit zur Feier der hl. Messe in der „außerordentlichen Form“ nach den Büchern von 1962, die Papst Benedikt XVI. den Gläubigen in seinem Motu-Proprio Summorum Pontificum gegeben hat, nicht mit der richtigen Einstellung aufgenommen haben. Auf den „Drei Tagen für Kleriker“ im September 2007 habe ich klar und mit Nachdruck auf die wahre Bedeutung des Motu Proprio hingewiesen und erklärt, wie wir es verstehen und im Geist der Offenheit gegenüber seinem lehrmäßigen Gehalt aufnehmen und in bereitwilligem Gehorsam umsetzen sollten. Als Bischof habe ich dabei von meiner Autorität Gebrauch gemacht, die überdies in voller Übereinstimmung mit einem feierlichen Gesetzesakt des Obersten Pontifex steht. Ich habe mich dabei auf die theologische Begründung der Natur der göttlichen Liturgie und die Unwandelbarkeit ihres übernatürlichen Gehaltes gestützt und hatte darüberhinaus auch ganz praktisch und konkret das Wohl der Kirche im Auge. Die ablehnenden Reaktionen auf das Motu Proprio und die theologischen wie praktischen Vorgaben des Bischofs beruhen in den meisten Fällen auf emotionalen und theologisch oberflächlichen Argumenten, also einer unzureichenden und kurzsichtigen „theologischen"“ Denkweise, die nicht der wahren Natur des Glaubens und des sakramentalen Lebens der Kirche gerecht wird. Diese kann sich nicht auf die zeitlose Tradition der Kirche stützen und statt dessen richtet sie sich auf Randerscheinungen oder fasst jedenfalls nicht das ganze Bild ins Auge. Nicht ohne Grund hatte ich auf den erwähnten „Drei Tagen“ den praktischen Richtlinien und Anleitungen eine lehrmäßige Darstellung des „Unveränderlichen Wesensgehaltes der Liturgie“ vorangestellt. Wie ich erfahren mußte, haben an einigen Orten Priester und Pfarrer Gläubige, die darum baten, von der Möglichkeit des Motu-Proprio und ihrem Recht zur Feier der Messe in der außerordentlichen Form Gebrauch zu machen, nachgerade lächerlich gemacht; Mitbrüdern im Priesteramt, die die Anfragen der Gläubigen verständnisvoll und bereitwillig aufgenommen haben, wurde Verachtung und fast schon Feindseligkeit entgegengebracht. Ich bitte Euch, daß Ihr alle Haltungen ablegt, die nicht der kirchlichen Gemeinschaft, dem Kirchenrecht und dem bereitwilligen Gehorsam entsprechen, der feierlichen Akten des Lehramtes und des Kirchenregiments gebührt. Ich bin überzeugt, daß diese Bitte im Geist des Respekts und des Gehorsams aufgenommen wird. (...)"
(Der Name jenes Bischofs ist der Redaktion bekannt und wird auf Anfrage gerne bekanntgegeben)
(LWT)
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| Das Recht der Gläubigen |
"Die Gläubigen haben das Recht der eigenen Form des geistlichen Lebens zu folgen, sofern diese mit der Lehre der Kirche übereinstimmt."
Quelle: CIC
"Die Gläubigen haben das Recht, aus den geistlichen Gütern der Kirche, insbesondere dem Wort Gottes und den Sakramenten, Hilfe von den geistlichen Hirten zu empfangen (1) und sie haben das Recht, den Gottesdienst gemäß den Vorschriften des eigenen, von den zuständigen Hirten der Kirche genehmigten Ritus zu feiern und der eigenen Form des geistlichen Lebens zu folgen, sofern diese mit der Lehre der Kirche übereinstimmt.(2)
Den Gläubigen ist es unbenommen, ihre Anliegen, insbesondere die geistlichen, und ihre Wünsche den Hirten der Kirche zu eröffnen.(3)
Entsprechend ihrem Wissen, ihrer Zuständigkeit und ihrer hervorragenden Stellung haben sie das Recht und bisweilen sogar die Pflicht, ihre Meinung in dem, was das Wohl der Kirche angeht, den geistlichen Hirten mitzuteilen und sie unter Wahrung der Unversehrtheit des Glaubens und der Sitten und der Ehrfurcht gegenüber den Hirten und unter Beachtung des allgemeinen Nutzens und der Würde der Personen den übrigen Gläubigen kundzutun.(4)
Wenn also ein Gläubiger bei einer bestimmten liturgischen Praxis sich in seinem Glaubensempfinden verletzt fühlt und sich im folgenden Gespräch mit dem Verursacher jener Verletzung nicht ernst genommen fühlt, steht es ihm frei, sich an den Bischof zu wenden. Dies ist keine Denunziation, sondern das Recht eines jeden Gläubigen, das zu schützen der Bischof eine besondere Verantwortung trägt."
[Vgl.: CIC - (1) CAN 213; (2) CAN 214; (3) CAN 212 §2; (4) CAN 212 §3;]
(LWT)
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| Für sein Volk ist der Herr eine Zuflucht |
"Denn seht, in jenen Tagen, in jener Zeit, / wenn ich das Geschick Judas und Jerusalems wende, versammle ich alle Völker / und führe sie hinab zum Tal Joschafat; dort streite ich im Gericht mit ihnen / um Israel, mein Volk und meinen Erbbesitz. Denn sie haben es unter die Völker zerstreut / und mein Land aufgeteilt. Sie haben über mein Volk das Los geworfen, / einen Knaben haben sie der Dirne als Lohn gegeben / und Mädchen für Wein verkauft, um zu zechen. Und auch ihr, Tyrus und Sidon, und alle ihr Gaue der Philister, was wollt ihr von mir? Wollt ihr mir vergelten, was ich euch angetan habe? Oder wollt ihr mir selbst etwas antun? Leicht und schnell lasse ich eure Taten auf euch selbst zurückfallen. Denn ihr habt mein Silber und Gold genommen und meine kostbaren Schätze in eure Paläste gebracht. Ihr habt Judas und Jerusalems Söhne an die Jawaniter verkauft, um sie aus ihrer Heimat zu entfernen. Seht her, ich lasse sie aufbrechen von dem Ort, wohin ihr sie verkauft habt, und lasse eure Taten auf euch selbst zurückfallen. Und ich verkaufe eure Söhne und Töchter an die Söhne Judas und diese verkaufen sie weiter an die Sabäer, ein Volk in weiter Ferne. Ja, der Herr hat gesprochen. Ruft den Völkern zu: / Ruft den Heiligen Krieg aus! Bietet eure Kämpfer auf! / Alle Krieger sollen anrücken und heraufziehen. Schmiedet Schwerter aus euren Pflugscharen / und Lanzen aus euren Winzermessern! / Der Schwache soll sagen: Ich bin ein Kämpfer. Eilt alle herbei, / versammelt euch, ihr Völker ringsum! / Dorthin führe, Herr, deine Kämpfer hinab! Die Völker sollen aufbrechen und heraufziehen zum Tal Joschafat. / Denn dort will ich zu Gericht sitzen über alle Völker ringsum. Schwingt die Sichel, / denn die Ernte ist reif. Kommt, tretet die Kelter, / denn sie ist voll, die Tröge fließen über. / Denn ihre Bosheit ist groß. Getöse und Getümmel herrscht / im Tal der Entscheidung; denn der Tag des Herrn ist nahe / im Tal der Entscheidung. Sonne und Mond verfinstern sich, / die Sterne halten ihr Licht zurück. Der Herr brüllt vom Zion her, / aus Jerusalem dröhnt seine Stimme, / sodass Himmel und Erde erbeben. Doch für sein Volk ist der Herr eine Zuflucht, / er ist eine Burg für Israels Söhne. Dann werdet ihr erkennen, / dass ich der Herr, euer Gott, bin und dass ich auf dem Zion wohne, / meinem heiligen Berg. Jerusalem wird heilig sein, / Fremde werden nie mehr hindurchziehen. An jenem Tag triefen die Berge von Wein, / die Hügel fließen über von Milch / und in allen Bächen Judas strömt Wasser. Eine Quelle entspringt im Haus des Herrn / und tränkt das Schittim-Tal. Ägypten wird zur Wüste, / Edom wird zur verödeten Steppe, wegen der Gewalttat an Judas Söhnen, / in deren Land sie unschuldiges Blut vergossen. Juda aber bleibt für immer bewohnt / und Jerusalem besteht von Geschlecht zu Geschlecht, [ich erkläre ihr Blut für unschuldig, / das ich vorher nicht für unschuldig erklärte,] / und der Herr wohnt auf dem Zion."
(Quelle: Die Bibel, das Buch Joel, Kapitel 4)
(LWT)
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| Die Prophetie des ersten Papstes über die Ankunft des Tages Gottes |
"Kommen aber wird der Tag des Herrn wie ein Dieb; an ihm werden die Himmel mit Krachen vergehen, die Elemente aber in der Flammenglut sich auflösen, und die Erde wird mit allen Menschenwerken, die auf ihr sind, in Feuer aufgehen. Da nun dies alles sich so auflöst, wie muß es da bei euch mit den Erweisen von heiligem Wandel und Gottseligkeit bestellt sein, indem ihr auf die Ankunft des Tages Gottes wartet und euch darauf rüstet, um dessen willen die Himmel im Feuer zergehen werden und die Elemente in der Flammenglut zerschmelzen! Wir erwarten aber nach seiner Verheißung neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt."
( Zitat aus dem 2. Brief des 1. Papstes Kapitel 3 Verse 10 bis 13 aus der Bibelübersetzung Menge - Internet Link zur Online-Ausgabe der Menge-Bibel ==> http://www.die-bibel.de/online-bibeln/menge-bibel/bibeltext )
(LWT)
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| Wir sind eine einheitliche Körperschaft...! |
Wir sind eine einheitliche Körperschaft. Wir sind durch unsere gemeinsame religiöse Überzeugung, durch ein und dieselbe göttliche Zucht und durch den Bund gemeinsamer Erwartung zusammengehalten. Wir treten zu einer bleibenden Vereinigung und zu gemeinschaftlichen Versammlungen zusammen. Wir bilden gleichsam ein Heer um Gott und belagern ihn mit unseren Bitten. Das ist die Gewalt, die Gott freut. Wir beten auch für den Kaiser, für alle, welche verantwortliche Ämter und Machtvollkommenheiten bekleiden. Wir beten um den Aufschub des Endes. Wir kommen zusammen, um uns den Inhalt der Heiligen Schrift zu vergegenwärtigen, so oft die Lage der Zeit zur Warnung oder Erinnerung drängt. In jedem Falle nähren wir durch heilige Worte unseren Glauben. Wir straffen die Erwartung. Wir stärken das Vertrauen. Wir befestigen die Zucht durch Einschärfung unserer Vorschriften. In dieser unserer Vereinigung und Versammlung kommt es zur Aufmunterung, zur Zurechtweisung und zu göttlicher Beurteilung. Denn es wird mit großem Nachdruck Gericht gehalten, wie es bei Menschen sein muß, die der Gegenwart Gottes gewiß sind. So wird es zu einem tiefergreifenden Vorspiel des zukünftigen Gerichts, wenn jemand sich so vergangen hat, daß er von der Gemeinschaft des Gebets, von der Gemeinschaft des gesamten geweihten Verkehrs ausgeschlossen wird. Den Vorsitz führen immer die Bewährtesten, „die Älteren“, wie wir sie nennen. Diese Ehre haben sie niemals durch Geld, sondern durch ihren guten Ruf erlangt. Denn für Geld ist keine Sache Gottes zu haben. Wenn auch eine Art Kasse vorhanden ist, so kommt sie nicht durch Eintrittsgeld, wie man sich etwa in eine Gesellschaft oder Stellung einkauft, zusammen. Das wäre ja eine Art „Kaufen der Religion“. Es legt vielmehr jeder einzelne an einem Tag im Monat irgendeinen Betrag ein, oder auch wann er es sonst will, und wenn er es überhaupt will, und wenn er es kann. Denn es besteht für niemand ein Zwang; sondern jeder gibt freiwillig seinen Beitrag. Es sind dies gleichsam Spareinlagen der Gemeinschaft mit Gott.
(Der Verfasser ist der Redaktion bekannt)
(LWT - 2012-01-24 - http://tinyurl.com/6tn6dta)
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| Jeder gibt freiwillig seinen Beitrag! |
"Wenn auch eine Art von Kasse vorhanden ist, so wird sie nicht etwa durch eine Aufnahmegebühr, was eine Art von Verkauf der Religion wäre, gebildet, sondern jeder einzelne steuert ein mäßige Gabe bei an einem bestimmten Tage des Monats, oder wann er will, wofern er nur will und kann. Denn niemand wird dazu genötigt, sondern jeder gibt freiwillig seinen Beitrag." (Tertullian, Apologeticum 39 - ...verfasst im Jahre des Herrn 200)
(PH)
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| Gott ist unser Erzieher |
Predigt von Papst Benedikt XVI. anlässlich der Taufe von 16 Kindern am Sonntag, den 8.1.2012...
...hier Video starten ==> http://tinyurl.com/8xwcbjz <==
(kath.tube Video - Aufnahme der Live-Übertragung aus der sixtinischen Kapelle)
(LWT 2012-01-08)
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